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Die Gemeinde Steinbach am Wald liegt im nördlichsten Zipfel Bayerns, an den Ausläufern des Thüringer- und Frankenwaldes, und ist insbesondere durch seine Glasindustrie und seine Lage am "Rennsteig" - des berühmten Wanderweges von der Werra bis zur Saale - und der daraus folgenden Prädestinierung zum Erholungs- bzw. Wanderort bekannt. Die Gemeinde wurde 1190 erstmals urkundlich erwähnt und kann somit auf eine über 800jährige Geschichte zurückblicken.
Der Sportverein SC Rennsteig Steinbach am Wald e.V. wurde im Jahre 1913 gegründet und ist seitdem zu einem nicht mehr wegzudeckendem Teil des Vereinslebens in der Gemeinde Steinbach am Wald geworden. Die damaligen 15 Gründungsmitglieder bestimmten seinerzeit Johann Martin zum 1. Vorsitzenden. Im Jahre 1914 mußten jedoch alle Mitglieder zum Kriegsdienst, wodurch der Aufbau des Vereins erheblich litt. In der Hauptsache wurden damals die Sportarten Geräteturnen und Leichtathletik betrieben. Im Jahre 1923 wurde dann eine neue Sportart in den Verein aufgenommen: "Fußball". Diese sollte von nun an die dominierende Rolle innerhalb des sportlichen Vereinslebens einnehmen.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde auf dem Sportgelände beim Cafe Schönau ("Hühnerbach") gespielt. 1950 konnte man ein Gelände in der Mitte des Dorfes von Hans Neubauer pachten und zur Sportstätte ausgebauen. Im Jahre 1964 erfolgte die Fusion der beiden Sportvereine SC und SVR zum "SC Rennsteig Steinbach am Wald". Das vordringliche Ziel des Vereins war die Errichtung einer Sportstätte, "die eine Breitenarbeit im Sport ermögliche", wie der damals neu gewählte 1. Vorsitzende Carl Ritz erklärte. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage und des Zonenrandgebietes in Steinbach verlor der SC Rennsteig Mitte der 60er Jahre durch Wegzug einiger Sportkameraden sehr gute Fußballer. Bereits in den 70er Jahren reifte der Gedanke des Baus einer Sportanlage mit Sportheim und so wurde 1978 ein Bauauschuß für den Sportplatzbau ins Leben gerufen. Obwohl bereits 1983 die Pläne für den Bau eines Sportplatzes und eines Sportheims bei den zuständigen Stellen eingereicht wurden, dauerte es bis 1987 bis man ein Gelände gefunden hatte, das ausreichte, um darauf zwei Sportplätze und ein Sportheim zu errichten. Nach der vorzeitigen Baugenehmigung durch die Regierung von Oberfranken im Jahre 1988, wurde der während der Jahreshauptversammlung 1989 beschlossen nocxh imselben Jahr mit dem Bauarbeiten zu beginnen. So wurde die Firma John beauftragt die Arbeiten auszuführen. Ferner konnte man durch den ehrenamtlichen einsatz einiger Vereisnmitglieder selber Hand anlegen und einiges zur Fertigstellung der Anlage beitragen. Im August 1992 konnten dann sowohl die beiden Rasenplätze als auch das Sportheim eingeweiht werden.
Obwohl der Verein in seiner nun mehr über 80jährigen Geschichte viele Sportarten wie Geräteturnen, Leichtathletik, Ski oder Tischtennis abdeckte, dominiert auch heutzutage noch die Abteilung "Fußball" das sportliche Leben im Verein. So nehmen in der laufenden Saison insgesamt acht Fußballmannschaften (von den E-Junioren bis zur Altliga) recht erfolgreich am Spielbetrieb in den jeweiligen Klassen teil. Besonders stolz können dabei die Verantwortlichen auf ihre Jugendarbeit sein. So ist es nicht verwunderlich, daß viele "Eigengewächse" den Sprung aus den Jugendmannschaften in die Herrenmannschaften geschafft haben.
Die bisherigen 1. Vorsitzenden
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